Anwendungsbereich
Die Offenlegung nach Artikel 144 der Bankenrichtlinie (RL 2006/48/EG) erfolgt nach § 2 a Abs. 6 KWG auf einer konsolidierten Basis. Die MLP Finanzdienstleitungen AG ist als Einlagenkreditinstitut nach § 10a Abs. 3 KWG das übergeordnete Unternehmen der aufsichtsrechtlichen Finanzholding-Gruppe und setzt die Offenlegungsanforderungen nach § 26 a KWG in Verbindung mit §§ 319 – 337 Solvabilitätsverordnung (SolvV) hiermit zum 31. Dezember 2009 um.
MLP wendet die Waiver-Regelung nach § 2 a KWG für die Finanzholding-Gruppe gemäß § 10 KWG an. Die MLP Finanzdienstleistungen AG hat die Erfüllung der Bedingungen nach § 2 a Abs. 6 Nr. 1 und 2 KWG der Deutschen Bundesbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) entsprechend § 2 a Abs. 2 Satz 1 KWG angezeigt.
Der aufsichtsrechtliche Konsolidierungskreis der MLP-Finanzholding-Gruppe nach § 10 a KWG besteht aus der MLP AG, Wiesloch, der MLP Finanzdienstleistungen AG, Wiesloch, der Feri Finance AG, Bad Homburg v. d. Höhe, der Feri Family Trust GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe, der Feri Institutional Advisors GmbH, Bad Homburg v. d. Höhe, MLP Finanzdienstleistungen AG, Wien (bis zum 31. Dezember 2009) sowie ab 21. Januar 2009 der ZSH GmbH Finanzdienstleistungen, Heidelberg.
Im Rahmen des Risikomanagements werden zudem die Feri EuroRating Services AG, Bad Homburg v. d. Höhe sowie die TPC THE PENSION CONSULTANCY GmbH, Hamburg, zum aufsichtsrechtlichen Konsolidierungskreis nach § 25 a Abs. 1a KWG gezählt.
Die im Rahmen der Risikoberichterstattung des MLP Konzerns aufgeführten aufsichtsrechtlichen Angaben nach § 26 a KWG sind jeweils als solche gekennzeichnet.
